Konsortium unterstützt KMUS bei RFID (it-im-unternehmen.de)
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"RFID ist Mittelstandstechnologie" betont Prof. Dr. Kurt Monse, Geschäftsführender Vorstand des FTK im "Leitfaden für den Mittelstand", herausgegeben vom Informationsforum RFID (hier als PDF).
Die Botschaft: Es gibt zwar keine Plug- and- Play-Lösungen, trotzdem sollten KMUs ihre RFID-Entscheidung nicht auf die lange Bank schieben.
Große Handelskonzerne wie Metro und Rewe arbeiten schon seit Jahren an RFID-Projekten, kleben Funkchips auf Paletten und erforschen in Test-Supermärkten (wie dem Future Store) die Zukunft des Einkaufens, in der das Regal meldet, wenn es leer ist, und ob die Produkte im richtigen Fach liegen.
"Wo komme ich her, wo will ich hin" - die alte Frage der Philosophen scheint für Paletten in Handel und Logistik nahezu geklärt. RFID-Pionier Metro kündigt noch für 2006 das Tagging von Kartons an. Dann sollen auch sie ihren Lauf durch die Wertschöpfungskette berührungslos an die IT-Systeme funken - mit jederzeitiger Rückverfolgbarkeit in Echtzeit. Für die meist mittelständischen Zulieferer heißt das: Auch sie müssen RFID-Systeme einführen, um die Anforderungen der großen Handelsketten zu erfüllen.
Unterstützen will sie dabei ein RFID-Konsortium speziell für mittelständische Zulieferer von Metro und Rewe, gegründet vom Verband der EDV-Software- und -Beratungsunternehmen VDEB.
Besonderer Schwerpunkt: Der Bereich Food. Hier bekommt das Thema Rückverfolgbarkeit einen hohen Stellenwert, denn seit Januar 2005 müssen Landwirte oder Lebensmittelhändler laut EU-Verordnung 178/2002 nachweisen, woher ihre Ware stammt, womit sie füttern oder düngen.
Erkannt hat auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) den Stellenwert von RFID-Lösungen für KMUs und unterstützt das Forschungszentrum Ko-RFID "Effiziente Kollaboration in RFID-gestützten Wertschöpfungsnetzen" mit fünf Millionen Euro. Darüber hinaus informiert das BMWi die Unternehmen mit dem Web-Auftritt
www.rfidatlas.de



