TU Berlin erarbeitet unternehmensübergreifende Normen für den RFID-Einsatz (technikwissen.de)
technikwissen.de, 26.04.2007
Der Fachbereich Logistik an der Technischen Universität Berlin, unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Frank Straube, arbeitet an Standardisierungsvorschlägen für den Einsatz von RFID. Ziel ist es, das Potenzial von RFID für Unternehmen und deren Logistikprozesse besser auszuschöpfen, indem Standards den unternehmensübergreifenden Einsatz der Technologie erleichtern.
Im ersten Schritt werden die Wissenschaftler eine Bestandsaufnahme laufender und bereits abgeschlossener Normungsinitiativen bundesweit durchführen. Aus dem Datenabgleich sollen optimale Standardisierungsvorschläge erarbeitet werden, die dann in Pilotprojekten bei Partnern aus der Wirtschaft erprobt und in die weitere Forschungsarbeit eingebracht werden.
Das Vorhaben ist Teil des Forschungsprojekts "Ko-RFID - Kollaboration und RFID", das – zusammen mit elf weiteren Projekten - im Rahmen der Innovationsoffensive "next generation media" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird. Allein das RFID-Projekt erhält bis 2009 5 Mio. Euro. Beteiligt sind neben der Humboldt-Universität Berlin (Gesamtprojektleitung), der TU Berlin und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg auch zahlreiche Unternehmen.
www.ko-rfid.de



