Presseresonanz

Jahrestagung Ko-RFID am 16. April 2008 in der Humboldt-Universität (Ingenieure für Kommunikation e.V.)

23. April 2008

Ingenieure für Kommunikation e.V., 28.03.2008

Der Einsatz von RFID-Technologien kann weit reichende ökonomische Veränderungen hervorrufen, die gesamtgesellschaftliche Folgen implizieren: Bis dato relevante Wert­schöpfungs-und Logistikprozesse in Produktion und Handel verändern sich nachhaltig ­und das Potential der Technologien ist bislang noch nicht voll ausgeschöpft. Um diesen Wandel betriebswirtschaftlich auffangen zu können ist es daher notwendig, vom heu­tigen Stand zumeist unternehmensinterner, geschlossener Systeme zu Wertschöpfungs­netzen überzugehen, in denen firmenübergreifende Kooperationen die Regel sind. Der­artige Kooperationen können durch RFID-Technologien gefördert werden, müssen aber organisatorisch im Detail strukturiert und definiert werden. Diesen technologisch be­dingten konzeptuellen Wandel zu fassen und empirisch zugänglich zu machen, ist die Aufgabe des Verbundprojektes "Ko-RFID".

Das zum Teil am Institut für Wirtschaftsinformatik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelte Forschungsprojekt "Ko-RFID - Kollaboration und RFID" lädt zur zweiten Jah­restagung am Mittwoch, den 16. April 2008 von 9.30 bis 17.30 Uhr in den Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin ein. Ziel der Veranstaltung ist es, entlang von drei Themenfeldern aktuelle Forschungsergebnisse sowie Fortschritte des Projekts zu doku­mentieren: Neben einer ökonomischen Bewertung von RFID-Anwendungen, sollen auch Aspekte der angewandten Forschung im RFID-Kontext sowie erlangte Praxiserfahrungen von RFID-Anwendungen vorgestellt und diskutiert werden. Keynote-Speaker ist Prof. Dr.-Ing. Lutz Heuser, Vice President von SAP Research und Chief Development Architect der SAP AG.

Projekthintergrund

"Ko-RFID - Kollaboration und RFID" wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Programms "next generation media" im Zeitraum 2006-2009 mit insgesamt fünf Millionen Euro gefördert. Ko-RFID ist dabei ein Verbund­projekt, das die Forschungsschwerpunkte verschiedener Universitäten und in diesem Feld aktiver Praxispartner bündelt. Das beinhaltet die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; sowie folgende Praxispartner: Gerry Weber International AG, Gustav Wellmann GmbH & Co. KG, Daimler AG und SAP AG.

Eine detaillierte Agenda inklusive Wegbeschreibung kann im Internet unter ko­rfid.hu-berlin.de/veranstaltungen/ abgerufen werden.


Von: Julia Gusman

Kategorie: Presseresonanz, Ko-RFID Allgemein